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Dürrenmatt, Friedrich

Der Richter und sein Henker. Der Verdacht.

Friedrich Dürrenmatt, 1921 in Konolfingen bei Bern geboren, lebt seit einigen Jahren in der Umgebung von Neuchätel. Er begann als Theologie- und Philosophie-Student, wurde dann Grafiker und wandte sich schließlich der Literatur zu. Nach zahlreichen Versuchen wurde 1947 sein erstes Bühnenstück „Es steht geschrieben" am Zürcher Schauspielhaus aufgeführt, das einen der seltenen Theaterskandale an der Zürcher Bühne herausforderte. Es folgten „Der Blinde", „Romulus der Große", „Die Ehe des Herrn Mississippi", „Ein Engel kommt nach Babylon" und schließlich „Der Besuch der alten Dame" und „Die Physiker". Diese Dramen wurden sowohl in New York wie in Moskau aufgeführt und bewiesen die weltweite Aktualität von Dürrenmatts dichterischen Einsichten.
Neben seiner dramatischen Produktion wandte sich Dürrenmatt auch immer wieder der Prosa zu. Dürrenmatt liebt das Abenteuerliche und Absurde des menschlichen Geistes und der menschlichen Gesellschaft. Doch spürt man, daß Dürrenmatts Darstellung des Absurden, sein Gelächter über den Weltzustand einer tieferen Betrachtung entspringen: dem Wissen um die Möglichkeit, den Sinn der Welt zu erkennen, wenn immer man nur ernsthaft will.
Dieser Grundzug ist auch der Erzählung „Der Richter und sein Henker" eigen, welche die seltsame Figur des todkranken Polizeikommissärs Bärlach zum Gegenstand hat.
„Ein Buch für intellektuell bewegliche Leser, die nicht nur die äußere Spannung, sondern auch geistige Abenteuer suchen." „Beide Romane sind virtuos gebaut. Die Sprache hat die dem Stoff angemessene Straffheit, aber gleichzeitig auch eine Intensität, die seiner Prosa einen dichterischen Glanz verleiht."
Bücherei und Bildung, Hamburg
Dieses Werk, das zweifellos den wertvolleren Erzeugnissen dieser Gattung, wie sie etwa E. T. A. Hoffmann und ein G. K. Chesterton geschaffen haben, zuzuzählen ist, erweist Dürrenmatt als stilistisch gepflegten und inhaltlich spannenden Erzähler. Diese verzwickte Geschichte ist so klug gemeistert, daß man sie bis zur letzten Seite mit erregter Spannung verfolgt.
Rundschau, Köln
„Was Bärlach aus einem ‚Fall' entwickelt und die Dispute über den inneren Zustand des Menschen und seinerWelt, in der jene Dinge möglich geworden sind das sind die mit sarkastischem Scharfsinn aufgestellten Spiegel, in denen das Verborgene und Verschwiegene aufgefangen wird, das überall die Freiheit des Menschen in Frage stellt."
Die Gegenwart, Frankfurt
•    „Hier hat ein Dichter den Kriminalroman nicht nur literaturfähig gemacht, sondern sich an ihm als Dichter erwiesen."
Der Tagesspiegel, Berlin
 

gebundene Ausgabe,. Verlag: Freiburg Herder Buchgemeinde 1968.

gutes Exemplar, ordentlich, gepflegter Zustand

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