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Zwink, Eberhard (Herausgeber)

Der März 1938 [neunzehnhundertachtunddreissig] in Salzburg : Gedenkstunde am 10. März 1988 Symposion Feindbilder : am 6. November 1987. [Amt d. Salzburger Landesregierung, vertreten durch d. Landespressebüro (Presse- u. Informationszentrum

  • Umfang/Format: 152 Seiten : Illustrationen ; 23 cm
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: kartoniert (Pr. nicht mitget.) 3-85015-064-X kartoniert (Pr. nicht mitget.)
  • Sachgebiet: Geschichte und Historische Hilfswissenschaften

Vorwort des Herausgebers
Auf Einladung des Landeshauptmannes von Salzburg und des Präsidenten des Salzburger Landtages fand am 10. März 1988 in der Residenz zum 50. Jahrestag des Verlustes der staatlichen Selbständigkeit Österreichs eine Gedenkstunde statt. Dabei sprachen Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer und der mit zahlreichen Veröffentlichungen über den Nationalsozialismus und seine Auswirkungen hervorgetretene Zeitgeschichtler Univ.-Prof. Dr. Ernst Hanisch; der inzwischen international renommierte Wissenschafter wurde einer breiten Öffentlichkeit mit seiner Studie »Nationalsozialistische Herrschaft in der Provinz. Salzburg im Dritten Reich«, erschienen 1983 in der Schriftenreihe des Landespressebüros, bekannt. In diesem Band der Serie »Salzburg Diskussionen« der Schriftenreihe des Landespressebüros werden die Ausführungen des Landeshauptmannes und des Wissenschafters dokumentiert.
Ergänzt wird diese Dokumentation mit einer Studie, ebenfalls von Hanisch erarbeitet, und zwei Studien des Salzburger Journalisten Clemens M. Hutter, der sich durch herausragende Arbeiten als besonderer Kenner des Dritten Reiches ausgewiesen hat. Bei der Studie von Hanisch handelt es sich um, wie er es nennt, einen Versuch, den Nationalsozialismus zu »verstehen«; entnommen ist diese Arbeit dem von Anton Pelinka und Erika Weinzierl im Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei herausgegebenen Sammelband »Das große Tabu«.
Im zweiten Teil dieser Ausgabe der »Salzburg Diskussionen« wird das von Landesregierung und ORF-Landesstudio Salzburg gemeinsam am 6. November 1987 veranstaltete Symposion »Feindbilder. Wie Menschen miteinander umgehen. Vorurteile, Klischees, Konflikte« festgehalten. Es war dies eine nachhaltig wirksame Auseinandersetzung namhafter Persönlichkeiten mit Bewältigung und Ursachen von Feindbildern und damit ein markanter, zielführender Auftakt zum Ge- und Bedenkjahr 1988 in Salzburg.
Die Adressaten dieser Publikation sind nicht zuletzt, neben dem großen Kreis der zeitgeschichtlich und landesgeschichtlich Interessierten, die Lehrer, denen ein zeitgeschichtliches Lesebuch als Unterrichtsbehelf in die Hand gegeben werden soll. Insofern versteht sich der Band Nr. 10 in der Serie »Salzburg Diskussionen« der Schriftenreihe des Landespressebüros auch als ein Beitrag zum Kommunikationsprozeß, der bewirken soll, aus den Ereignissen vor fünfzig Jahren zu lernen und im übrigen auch zu lernen, mit der eigenen Geschichte umzugehen.
Als glückliche Fügung ist zu verzeichnen, daß die den Ereignissen vor fünfzig Jahren gewidmete Publikation die 250. in der Schriftenreihe des Landespressebüros ist. Damit wird die nicht zuletzt auf Landesgeschichte und Zeitgeschichte abgestimmte Zielsetzung der Schriftenreihe unterstrichen.
E. Z.
 

broschiert,. Verlag: [Salzburg] : Amt d. Salzburger Landesregierung, Landespressebüro.

am Heftrücken unten leicht angerissen, sonst in Ordnung

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Zwink, Eberhard