Lieferzeit:3-4 Tage

21,70 EUR

Art.Nr.: B00063913

exkl.Versandkosten

zurück

Hoos, Hildegard (Mitwirkender)

Profanes Silber : 16. - 20. Jahrhundert / Museum für Kunsthandwerk, Frankfurt am Main. Hildegard Hoos. [Hrsg. im Auftr. des Dezernats Kultur und Freizeit, Frankfurt am Main]

  • Umfang/Format: 308 Seiten : Illustrationen ; 25 cm
  • Anmerkungen: Nebent.: Silber
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: fester Pappeinband 3-88270-057-2 fester Pappeinband
  • Sachgebiet: Bildende Kunst

VORWORT
Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Museen gehen die Bestände des Frankfurter Museums nicht auf fürstliche Hofhaltung und Sammelleidenschaft zurück, sondern auf die Initiative engagierter Frankfurter Bürger. Der Gedanke, das Museum für Kunsthandwerk in Frankfurt am Main zu gründen, entstand im Zuge der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einsetzenden Bewegung, einer fortschreitenden Normierung des Geschmacks durch die Industrialisierung mit Hilfe der Einrichtung von Kunstgewerbeschulen und öffentlichen Sammlungen angewandter Kunst entgegenzuwirken.
Im Jahre 1877 wurden durch die Konstituierung des „Mitteldeutschen Kunstgewerbevereins", der 1878 der Polytechnischen Gesellschaft angeschlossen wurde, die Voraussetzungen für die Gründung des Museums für Kunsthandwerk geschaffen. Der „Mitteldeutsche Kunstgewerbeverein" blieb bis 1921 Träger des Hauses; erst dann übernahm die Stadt Frankfurt am Main aus finanziellen Erwägungen die alleinige Verantwortung.
Im Bereich der Gold- und Silberschmiedekunst sind seit der Gründung vorwiegend Objekte aus der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts gesammelt worden, die in bedeutenden deutschen Herstellungsorten entstanden waren.
Der Aufbau der Sammlung begann mit zwei Schenkungen: 1892 erhielt das Museum einen Augsburger Nautilus-Pokal (1745/47) von den Brüdern Linel, denen das Museum seine Sammlung der Buch- und Schriftkunst verdankt, und 1895 übergab Selig Goldschmidt eine Augsburger Reiseapotheke mit silbernen Gefäßen, die um 1620 gearbeitet wurde. Als im Jahre 1904 die Möglichkeit bestand, aus der. Sammlung des Frankfurter Bankiers Wilhelm Peter Metzler einige qualitätvolle Silberobjekte anzukaufen,
konnte das Museum weitere Neuzugänge verzeichnen.
Dieser kleine Bestand wurde systematisch aufgestockt, mit dem Ziel, exemplarisch aus verschiedenen Epochen typische Gefäß- und Gerätarten zu sammeln. Auch zeitgenössisches Kunsthandwerk sollte mitberücksichtigt werden. So erwarb bereits im Jahre 1901 der damalige Direktor Dr. Hermann von Trenkwald eine Elfenbein-Dose mit vergoldeter Silberfassung von Ernest C. Cardeilhac in Paris. 1910 und 1912 folgten Ankäufe bei dem in der Darmstädter Künstlerkolonie tätigen Ernst Riegel.
Als die Stadt Frankfurt am Main im Jahre 1921 die Trägerschaft des Museums übernahm, blieb der „Mitteldeutsche Kunstgewerbeverein" als Förderverein bestehen. Er unterstützt seitdem das Haus durch Ankäufe, die dem Museum als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt werden.
Aus städtischen Mitteln wurden seit 1921 nicht nur kunsthistorisch wertvolle Gold- und Silberschmiedearbeiten angekauft, sondern - vor allem in den dreißiger Jahren - verstärkt zeitgenössisches Kunsthandwerk.
1945 umfaßte die Sammlung trotz einiger Kriegsverluste bereits fünfundsiebzig Prozent des heutigen Bestandes.
Einige qualitätvolle Augsburger Arbeiten aus dem 17. und 18. Jahrhundert konnten 1982 mit Hilfe der Frankfurter Ärzte und Apotheker, der HERTIE-Stiftung, der Basler VersicherungsGesellschaften und des Kunstgewerbevereins in Frankfurt am Main e.V. aus der ehemaligen Sammlung des Frankfurter Nobelpreisträgers Paul Ehrlich erworben werden. Teile dieser Sammlung waren bereits in der Zeit des Nationalsozialismus als beschlagnahmtes Kulturgut dem Museum übergeben worden, gingen aber 1949 an die Erben zurück. Als 1982 Teile der Sammlung zum Kauf angeboten wurden, konn-
 

das Buch wiegt über ein Kilo und kann nicht mehr als Büchersendung verschickt werden (5.90¤ innerhal. Verlag: Frankfurt am Main : Museum für Kunsthandwerk.

gutes Exemplar, ordentlich

noch mehr vom Autor? Bitte schön ...

Hoos, Hildegard