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DER SPIEGEL, Das Nachrichtenmagazin

13/1974, Macht Mengenlehre krank?

TITELGESCHICHTE
Streit um die Mengenlehre
an Deutschlands Schulen    62
SPIEGEL-GESPRÄCH
Mit Helmut Schmidt    38
KOMMENTAR
Rudolf Augstein: Soll er doch?    20
DEUTSCHLAND
Koalition
Wollte Schmidt putschen?    19
DDR-Verträge
Opposition scheut Verfassungsklage    22
Nato-Krise
Nixon droht Europa    24
Parteien
FDP-Schlüsselrolle in Hamburg    32
Wahlen
Traum-Prozente für Christdemokraten 36
Justiz
Mehr Kompetenz für
Bundesanwaltschaft?    50
Terroristen
Rechtsstreit um ..Quick"-Behauptungen 50
West-Berlin
DDR gab Grün für den Sportverkehr    55
Hochschulen
NRW plant Studium per Post    58
Interview mit NRW-Wissenschaftsminister
Rau über das Heimstudium    60
Affären
Gerhard Mauz über einen ..Gerichts-
ärztlichen Ausschuß"    80
WIRTSCHAFT
Hannover-Messe
Schleudersitz für Vorstände    29
Affären
Willy Kaus soll Bayer weichen    32
Unternehmen
Ulrich Harms kauft Velox    55
Werbung
Kampagne gegen den Imageverlust der
Reklame    57
Fiat
Wird Italiens größter Privatkonzern
vom Staat abhängig?    •    92
Konzerne
General Motors und Ford der Koopera-
tion mit den Nazis beschuldigt    105
AUSLAND
Frankreich
Noch in diesem Jahr ein neuer Präsident? 84
Griechenland
Wieder Deportationen auf die
KZ-Insel Jaros    88
Das Bündnis in der Krise    Seite 24
Erbost über die Europäer und gehetzt von seinen Watergate-Verfolgern, drohte Präsident Nixon mit dem Abzug der US-Truppen aus Europa und erschütterte damit laut „FAZ" die ,.Grundfesten der Nato". Bonn geriet dadurch in eine Zwangssituation. Nur eines ist klar: Ohne Gls ist Deutschland nicht zu verteidigen.
„Anlaß zum Nachdenken"    Seite 38
Die „Verunklarung des Bildes der Gesamtpartei", zu der vor allem junge Linke beigetragen hätten, so Helmut Schmidt in einem SPIEGEL-Gespräch, sei eine der wichtigsten Ursachen der jüngsten Wahlschlappen.
Studium aus der Ferne    Seite 60
Zu Hause im Sessel soll in Nordrhein-Westfalen akademische Weisheit erworben werden — an der ersten Fernuniversität der Bundesrepublik. „Besser als ein Heer abgewiesener Bewerber" findet Minister Rau in einem SPIEGEL-Interview diese Lösung des Studienplatz-Problems.
AUSLAND
Wann tritt Pompidou zurück?    Seite 84
Seine Bewegungen sind steif, das Gesicht ist aufgedunsen — Georges Pompidou ist ganz offenbar kranker, als offiziell zugegeben wird. Frankreich bereitet sich auf Nachfolge-Wahlen noch in diesem Jahr vor.
Griechenland: Jaros wieder KZ    Seite 88
Nach dreijähriger Pause wird in Griechenland wieder deportiert. ,,Politische", aber auch Sänger, die das falsche Lied vortragen, kommen auf die KZ-Insel Jaros, auf der nach Aussage eines Bischofs „kein Mensch lange überleben kann".
Chile: „Die Massen müssen Schmerz erdulden" S. 94
Seit die Militärs den Sozialisten Allende stürzten, sei das Volk, so Juntachef Pinochet, „frei und glücklich". Aber: Tausende kamen um oder landeten im Gefängnis. Arbeitslosigkeit und Hunger herrschen unter den Arbeitern. Sogar unter früheren Allende-Gegnern wächst die Skepsis.
Portugal
Offiziere attackieren das Regime    90
Chile
SPIEGEL-Report über sechs Monate
Militärdiktatur    94
Interview mit Oberst Pedro Ewing. Generalsekretär der chilenischen Militärjunta    100
Kanada
Neuer Separatismus in Alberta    103
Sowjet-Union
Autohandel auf dem freien Markt    108
SERIE
China vor einer Kulturrevolution    110
SPORT
Fußball
Die Organisation der Weltmeisterschaft 128
KULTUR
Film
Der große Gatsby-Rummel in Amerika 135
Fernsehen
Burkhard Driests Knast-Film    137
Religion
Teilhard-Tagebücher werden
veröffentlicht    139
Bücher
Besprechungen    144
Wissenschaft
Gelehrten-Streit in Princeton    146
Arzneimittel
Bundeskartellamt gegen Vitamin B12    149
Medizin
.,Deutsches Herz-Zentrum" in München 152
Forschung
Winterschlaf-Faktor entdeckt    154
Unterhaltung
Fritz Rumler über Andre Heller    156
Gastronomie
Neuer _Guide Michelin" für
Großbritannien    15R
KULTUR
Film: „Gatsby" — die neue Love Story    Seite 135
In 370 amerikanischen Kinos wird der Hollywood-Film „Der große Gatsby" gestartet. Das für 6,4 Millionen Dollar produzierte Feudal-Opus handelt von der tödlich endenden Romanze eines Neureichen der zwanziger Jahre mit seiner verheirateten Jugendliebe. Mit einem Exklusivfest im Waldorf-Astoria in dieser Woche soll gleichzeitig mit dem Film eine neue Nostalgie-Mode promoviert werden.
Vitamin B12 — teuer und meist nutzlos    Seite 149
Sieben Stunden konnte die Darmstädter Pharmafirma Merck sich bei einem Hearing des Bundeskartellamtes verteidigen — doch die Vorwürfe ließen sich nicht entkräften: Das Vitamin-B12-Präparat von Merck, „Cytobion", ist im Vergleich zur Konkurrenz überteuert. Sachverständige bezeugten zudem: Das .,Modeplacebo" Vitamin 1312 werde viel zu oft verschrieben und sei in den meisten Fällen nutzlos.
Wer ist Andre Heller?    Seite 156
Ne    AMI»    Dein Tod kam wie ein weißer Zeppelin'',
so besingt er Marilyn Monroe; und Wien. „die alte Frau-, möchte er ,.erschlagen'. Der Wiener Liedermacher und Selbstdarsteller Andre Heller, 28, ist das neue Enfant terrible der Show-Szene. Er mischt Udo-Schmalz mit Qualtinger-Galle, und nach Auftritten im deutschen Fernsehen („Wer war Andre Heller?"), nach dem Erscheinen seiner Lieder auch in Buchform geht Heller Ende dieser Woche auf Deutschland-Tournee: "Eine Legende auf Reisen".
WIRTSCHAFT
Bayers Griff nach Metzeler    Seite 32
"Verkauf oder stirb.' — vor diese Alternative soll der Leverkusener Bayer-Konzern den 74jährigen Alleinunternehmer Willy Kaus gestellt haben. Kunststoff-Produzent Bayer ist mit 40 Prozent an Kaus' Reifen- und Plastik-Konzern Metzeler beteiligt, dessen Finanzen traditionell schwach sind. Jetzt will Bayer-Chef Hansen, der das Unternehmen vorher gestützt hatte. die ganze Macht bei Metzeler.
Fiat: Rettung nur mit Steuergeldern?    Seite 92
Können sich Großunternehmen ohne Staatssubventionen oder ausländisches Kapital in Italien noch halten? Viele Italiener zweifeln daran, seit die Gewerkschaften dem größten italienischen Privat. unterriehmen Fiat einen Kontrakt abtrotzten, der den ohnehin krisengeschwächten Autobauern (geschätzter Verlust im letzten Jahr: 165 Millionen Mark) schwere Lasten aufbürdet. Steigende Lohnkosten und sinkender Absatz bringen den Konzern in wachsende Bedrängnis. Fiat-Präsident Giovanni Agnelli kann sein Unternehmen womöglich nur noch mit staatlichen Hilfsgeldern retten.
 

Heft. Verlag: spiegel-verlag.


gutes Exemplar, Reste eines Adressaufklebers, ordentlich

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