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DER SPIEGEL, Das Nachrichtenmagazin

9/1974, Heilpraktiker Köhnlechner Medizin am Rande der Wissenschaft

TITELGESCHICHTE
Außenseitermedizin gewinnt an Boden 98
Psychosomatiker Richter über
Wunderglauben    105
Interview mit Heilpraktiker Köhnlechner 108
KOMMENTAR
Rudolf Augstein: Politik als Krönung    2(1
DEUTSCHLAND
Deutschland-Politik
DDR macht Zugeständnisse    19
Mitbestimmung
Koalition will weiterverhandeln    21
Interview mit dem Mitbestimmungs-
Fachmann Friedhelm Farthmann    22
Verkehr
Tempolimit: Doch wieder freie Fahrt'?    24
Hochschulen
Koalition und Opposition gegen bundes-
verbindliches Ordnungsrecht    25
Post
Schlechter Service oder höhere Steuern 26
Spionage
DDR-Agenten gefaßt    27
Hausräumung
Frankfurter Polizei überrascht Besetzer 29 Interview mit Frankfurter Hausbesetzern 30
Demoskopie
Genosse Trend gegen die SPD    32
Elisabeth Noelle-Neumann über
Wählerverhalten    38
Wahlen
Sozialdemokraten Hamburgs bangen
um die absolute Mehrheit    40
Geheimdienste
BND wirbt über Arbeitsämter    55
Flughäfen
Löschraketen gegen Flugzeugbrände    57
Deutsch-Unterricht
Marx erlaubt. Wallraft verboten'?    59
Bundesmarine
Rauschgift an der Unteroffiziers-
schule Plön    64
•   
WIRTSCHAFT
Unternehmen
Industrielle verklagen Investitions-
und Handelsbank    52
Banken
Hamburger Geldinstitut in
Schwierigkeiten    62
4
DEUTSCHLAND
Ost-Berlin verständigungsbereit    Seite 19
Auf Kuba verkündete Erich Honecker den neuen Kurs Ost-Berlins gegenüber Bonn, auf Schloß Gymnich bei Köln erläuterte DDR-Unterhändler Nier die Details: Die DDR ist nun offenbar doch bereit, West-Berlin in Verträge mit Bonn einbeziehen. Auch die deutsch-deutschen Vertretungen sollen ihre Arbeit schon bald aufnehmen.
DDR-Agent trägt goldenen Orden    Seite 27
Verfassungsschutz und Militärischem Abschirmdienst gelang „ein großer Schlag": Sie enttarnten einen DDR-Agenten, den Ost-Berlin mit dem „Vaterländischen Verdienstorden in Gold" ausgezeichnet hatte: Hilmar Helmut Ernst spionierte zusammen mit Lebensgefährtin und Pflegetochter gegen Bundeswehr und Rüstungsindustrie.
Brandt verlor die Mehrheit    Seite 32
""'°"    Es Es steht nicht gut um das Ansehen der
SPD: Zwei von fünf ihrer Stimmen aus der Bundestagswahl 1972, so ermittelte das Allensbacher Institut für Demoskopie, sind den Sozialdemokraten inzwischen abhanden gekommen. Nur noch 35 Prozent der Wahlbürger würden derzeit für den Seniorpartner der Bonner Koalition votieren. Und die Tendenz ist weiter fallend. Selbst Willy Brandt, der Wahlmagnet von 1972, hat nach neuesten Umfragen inzwischen die Mehrheit verloren. Seine Sympathiekurve rutschte in den letzten zwölf Monaten um 20 Punkte ab von 55 auf 35 Prozent.
AUSLAND
Maos „Giftmord"    Seite 72
Während des Krieges machte sich der chinesische Partisanenführer Mao Tse-tung über Stalin lustig, feierte Trinkgelage und ließ angeblich einen Widersacher ermorden — das alles beobachtete ein sowjetischer Agent, dessen Tagebuch jetzt in Moskau veröffentlicht wurde.
England: Rote unterm Bett?    Seiten 81, 84
Drei-Tage-Woche, ein Bergarbeiter-Streik, der das Land lähmt, eine fast schon galoppierende Inflation und vorzeitige Krisen-Wahlen haben die Briten kaum aus ihrer Lethargie gerissen, ihre Führer aber zur Suche nach Sündenböcken angespornt. Konservative, aber auch LabourRechte wie Lord Chalfont fanden sie „unterm Bett- (so ein konservativer Slogan): rote Umstürzler, die ein System gefährden, das nach Aussage eines Politologen „einem Jumbo-Jet gleicht, dessen Turbinen von Ponys angetrieben werden".
Ölpreise
Risse im Opec-Kartell    76
Die Not der US-Autofahrer    77
Japan
Wirtschaftsgigant auf tönernen Füßen? 78
Tauschhandel
Neue Geschäftsbräuche bei US-Firmen 91
AUSLAND
Naher Osten
Kissinger kommt — geht Dajan?    68
Watergate
Wahlniederlage für Nixon    72
China
Sowjet-Agent in der Mao-Höhle    72
England
Suche nach den Roten unterm Bett    81
Interview mit dem Oberhausmitglied
Lord Chalfont    84
Kambodscha
Belagerte Hauptstadt Pnom Penh    88
SPORT
Fußball
Sind die WM-Stadien katastrophensicher? 93
KULTUR
Theater
Hellmuth Karasek über Hochhuths
„Lysistrate"    114
Bücher
Hellmut Becker über Hartmut von Hentig:
„Die Wiederherstellung der Politik"    116
Luftfahrt
Concorde-Programm halbiert    120
Schnellverkehr
Zweifel am „Aerotrain"    121
Popmusik
Einstand für Udo Lindenberg    122
Gesellschaft
Wie steht der Bundesbürger zum
neuen Eherecht?    124
Tourismus
Bangkoks Bars in deutscher Hand    126
KULTUR
Hochhuths „Lysistrate und die Nato"    Seite 114
Seine „Hebamme" wurde fast einhellig negativ rezensiert, aber ein Publikumserfolg. Hochhuths neuer Komödie, jetzt in Essen uraufgeführt, könnte es ebenso ergehen: ein Stück im Geist des Herrenwitzes.
Trend zur Scheidung    Seite 124
Der Trend, so meinen Kölner Soziologen, gehe in Richtung „Ehe auf Zeit". Wie eine Untersuchung ergab, ist die• Einstellung der Bundesbürger zu Fragen der Ehescheidung heute freizügiger als die neue, noch nicht verabschiedete Reform des Bonner Eherechts.
Sex-Trip nach Fernost    Seite 126
Jede Woche starten von Frankfurt zwei vollbesetzte Jumbo-Jets in Richtung Fernost. Unverhüllt werben Reiseveranstalter mit der Dienstbereitschaft von Thai-Mädchen und der Toleranz von Bangkok-Hotels.
WIRTSCHAFT
Privatbank in Schwierigkeiten    Seite 62
Fünf Banken stehen bereit, um einen Hamburger Privatbankier zu stützen. Das Bankgeschäft Mertz & Co. kam ins Gerede, weil sein Inhaber Hans Salb kühne Beteiligungspläne verfolgte.
Jamani reißt seine Ölquellen auf    Seite 76
Mit Rekordlieferungen will Saudi-Arabiens Ölminister Jamani den Rohölpreis wieder abwärts steuern: Der Araber fürchtet, im Westen Märkte und Anlage für seine Dollar-Milliarden zu verspielen.
Panikstimmung in Japan    Seite 78
In Japan herrscht Krisenstimmung. Lebenswichtige Güter verschwinden aus den Regalen, Hausfrauen stürmen Supermärkte, Arbeiter stellen rabiate Lohnforderungen. Bedrohliche Zahlungsbilanzdefizite, galoppierende Inflation und Rezession haben die Furcht aufkommen lassen, daß Japan zu einem „Wirtschaftsgiganten auf tönernen Füßen" („Japan Times") degeneriert.
 

Zeitschrift. Verlag: spiegel-verlag.


gutes Exemplar, Reste eines Adressaufklebers, ordentlich

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