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jetzt: Süddeutsche Zeitung, Magazin

No 50, 1999, Das Hänsel und Gretel projekt

Liebe jetzt-Leser,
es begann spannend - doch mittlerweile ist uns diese Geschichte unheimlich geworden: Das "Hänsel-und-Gretel-Projekt" scheint außer Kontrolle geraten zu sein. Die Redaktion ist voller Sorge über den Verbleib der drei freien Mitarbeiter Mary Yolder, Sepp Spiegl und Rex Krämer. Mit diesem Sonderheft wollen wir Spekulationen entgegenwirken, jetzt würde sein Zutun an den merkwürdigen Begebenheiten, die sich zwischen dem 25. und 28. November in Hain im Spessart zugetragen haben, vertuschen. Das Gegenteil ist richtig. Nach eingehender juristischer Prüfung steht fest: jetzt und die Süddeutsche Zeitung GmbH haben sich nichts vorzuwerfen.
Die moralische Verpflichtung bleibt gleichwohl bestehen: Denn auch wenn die drei Reporter keinen Auftrag von jetzt hatten, so wussten wir doch von ihren Absichten und zeigten vorsichtiges Interesse an der Geschichte. Tatsache ist: Es gab ein Gespräch mit der Autorin Mary Yolder, die am 16. November 1999 vorschlug, die historischen Fakten um die sogenannte "Knusperhexe" in einer Waldexpedition zu untersuchen. Die Sache klang für uns zu obskur, um die Reise vorzufinanzieren. Dennoch wollte Mary Yolder auf eigene Faust recherchieren und versprach, sich wieder zu melden, wenn sie mehr wisse. Seitdem haben wir nichts mehr von ihr gehört.
Bis Montag, den 1. Dezember. An diesem Tag rief Johannes Staudt, ein Schüler des Hanns-Seidel-Gymnasiums in Hösbach, in der jetzt-Redaktion an. Er berichtete, dass er und drei seiner Mitschüler in einem entlegenen Waldstück drei Rucksäcke gefunden haben, darin ein Notizbuch mit einer eingeklebten jetzt-Visitenkarte. Am nächsten Tag hatten wir die Rucksäcke samt Inhalt in der Redaktion. Sofort ließen wir die Filme entwickeln, die der Fotograf Rex Krämer hinterlassen hatte, und machten uns daran, Mary Yolders Tagebuchnotizen zu entziffern. Immer mehr Rätsel taten sich auf. Bis heute wissen wir immer noch nicht, was wirklich passiert ist, haben uns aber entschlossen, mit diesem Sonderheft das Material der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Außerdem haben wir die Fundstücke der Polizei in Aschaffenburg übergeben, die unseren Hinweisen jetzt nachgeht (siehe Interview letzte Seite).
Die Lage bleibt verworren, die jetzt-Redaktion hofft dennoch das Beste für ihre Mitarbeiter Mary Yolder, Sepp Spiegl und Rex Krämer. Falls ihr auf diesem Wege von uns hört: Bitte meldet Euch!
 

Heft 30 Seiten.

gutes Exemplar, ordentlich,

noch mehr vom Autor? Bitte schön ...

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