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Neo Rauch

Neo Rauch, Dresdner Bank AG, Frankfurt Am Main September-November 1993

Neo Rauch oder
die Suche nach den Ursprüngen
der Malerei in der Gegenwart
Die künstlerische Entwicklung von Neo Rauch (Jahrgang 1960) läßt sich mit wenigen Sätzen skizzieren. Seit 1986 ist er freischaffender Künstler in Leipzig. Bis 1990 war er noch Meisterschüler bei Bernhard Heisig, von dem er die wichtigsten Grundlagen der Malerei lernte. Nach seiner ersten Einzelausstellung in der Leipziger Galerie am Thomaskirchhof zeigte die Galerie Schwind seine Arbeiten bereits 1991 in Frankfurt. 1992 folgte die Teilnahme am Renta-Preis in Nürnberg - begleitet von einem Katalog - und in diesem Jahr präsentierte die Münchner Galerie Alvensleben seine jüngsten Bilder, die Neo Rauch auf Papier, Leinwand und teilweise auch auf Holz gemalt hat - ebenfalls begleitet von einem Katalog.
Versucht man seine Malerei innerhalb der Vielfalt gestalterischer Möglichkeiten der zeitgenössischen Kunst einzuordnen, fallen zwei Momente auf: Zum einen wird in seinen Arbeiten seit den späten 80er Jahren ein intensiver Umgang mit der Kunstgeschichte und kunsthistorischen Vorbildern deutlich, zum anderen zeigt sich besonders in den jüngsten Werken aus den Jahren 1992/93 eine formale Variationsbreite, Ausdrucksvielfalt und bildnerische Freiheit. die sich auf verschiedene Quellen zurückführen läßt. Neben einer Beschäftigung mit den kombinatorischen Prinzipien und Zufallstechniken des Surrealismus, die sich in teils unterbewußt entäußerten Fließformen, teils verschlüsselten Formgebilden manifestieren, läßt sich eine intensive Auseinandersetzung mit verschiedenen Positionen der westlichen Gegenwartskunst erkennen, und hier besonders mit den Arbeiten von Francis Bacon, Joseph Beuys, Anselm Kiefer oder Albert Oehlen.
 

Ausstellungskatalog.

gutes Exemplar, Einband leicht berieben, ordentlich

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Neo Rauch