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Reimers, Lotte (Verfasser)

Museum für Moderne Keramik : Gefässe u. Plastiken ; Deidesheim / Lotte Reimers. [Hrsg.: Museum für Moderne Keramik, Deidesheim. Engl. Übers.: Susanne Scheid. Franz. Übers.: Colette Lemcke]

  • Umfang/Format: 114 Seiten : ?berwiegend Illustrationen (z.T. farbige) ; 24 cm
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: engl. brosch. : DM 29.80 3-87928-872-0 engl. brosch. : DM 29.80 3-87928-872-X (falsch) engl. brosch. : DM 29.80
  • Sachgebiet: Bildende Kunst ; 02 Schrift, Buch, Bibliothek, Information und Dokumentation

Museum
für moderne Keramik, Stadtmauergasse 17 in Deidesheim
Keramik von heute aus Künstlerhand hat inzwischen ihren festen Platz innerhalb der Bildenden Künste. Es war nicht immer so und als der Gründer dieses Museums in den 20er und 30er Jahren unseres Jahrhunderts immer wieder von seinen Plänen sprach, eines Tages ein Museum für moderne Keramik einzurichten, hielten ihn Viele schlicht für „verrückt".
„Eine Suppe braucht Salz" und neue Ideen gedeihen nicht ohne „Verrückte", die diesen Ideen und Strömungen zur Breitenwirkung verhelfen.
1986 - zum 25jährigen Bestehen des „Museum für moderne Keramik" in Deidesheim - erschien ein Faltblatt, aus dem wir zitieren:
_Daß der Wunsch seines Vaters, er möge einmal Missionar werden, auf eine, wenn auch andere Weise Wirklichkeit wurde, hat wohl niemand voraussehen können. Jakob Wilhelm Hinder stammte aus dem Hessischen, aus der Nähe von Marburg an der Lahn. Seine Mutter liebte - das spürte er, als einmal eins zerbrach - ihre irdenen Töpfchen.
Und als er später sah, wie ein Marburger Töpfer nach dem anderen seine Werkstatt schließen mußte, weil niemand mehr die - im Gegensatz zum damals modern gewordenen Emaille-Produkt - zerbrechlichen Gefäße kaufen wollte, da begann er seine Ausstellungstournee durch Deutschland, ein Wanderprediger für die Töpferei und eine Tournee, die 35 Jahre währte, für die Reste der Bauerntöpferei warb und für die ,moderne Keramik'. Daß Hinder als junger Mensch von Lavater's Phrenologie. von Begegnungen mit alten Handwerksmeistern, von Literatur fasziniert war, selber Gedichte und Erzählungen schrieb, wird kaum jemand gewußt haben.
Psychologisches Einfühlungsvermögen half ihm, immer wieder neue Freunde für die Keramik zu gewinnen, Lust an Sprache kam in Abertausenden von Vorträgen über Keramik zum Ausdruck und in vielen Veröffentlichungen - für manche später Bedeutende war er der erste, der über sie schrieb.
Daß seine Eltern - er war das älteste von acht Kindern ihn bei einer Eisenwarenhandlung in die Lehre gaben,
 

broschiert,. Verlag: Speyer : Zechner.

gutes Exemplar, ordentlich

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Reimers, Lotte