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Feurich, Walter (Verfasser)

Lebensbericht eines Dresdner Gemeindepfarrers / Walter Feurich

  • Ausgabe: 1. Auflage
  • Umfang/Format: 266 Seiten ; 20 cm
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: : M 9.00
  • Sachgebiet: Christliche Religion ; 63 Geschichte und Historische Hilfswissenschaften

Das Leben, von dem hier berichtet wird, führt geradlinig durch ein Labyrinth von Konflikten, Wirren und Leiden. Der naive Mut, sich selbst treu zu bleiben, was für Walter Feurich bedeutete, in steter Verantwortung vor Jesus Christus zu bestehen, brachte Unruhe und Tempo in dieses Leben, schloß Gefährdung ein, äußeren Erfolg und Karriere aus. Aber wer so lebt, kann letztlich trotz allem sagen: Es war ein schönes Leben.
Der Mitwelt galt Walter Feurich als ein schwieriger, weil eigenwilliger Mann. In der Nazizeit geriet er mehrfach in Gefahr.
Das erste Mal holte ihn die Gestapo als vierzehnjährigen Kreuzschüler zum Verhör. Ein Zufall, in dem er eine Fügung Gottes sah, bewahrte ihn möglicherweise vor dem KZ. In späteren Jahren bekam seine Lebenshaltung theoretische Fundierung, aber zeitlebens blieb in seinen Entscheidungen der Instinkt für ein akzeptables Menschsein dominierend. Karl Barth und Martin Niemöller waren seine Vorbilder. Soziale Gerechtigkeit und Frieden standen ihm an erster Stelle.
Walter Feurich blieb einfacher Gemeindepfarrer. Seine Ausstrahlung auf die Zeitgenossen bedurfte nicht eines hohen Amtes; sie beruhte auf seiner Eigenart als Mensch. Er nahm die Konflikte an, die die Welt für ihn bereithielt, und stellte sich ihnen mit offenem Visier. Daß er kompromißlos seinen Weg ging, brachte ihm viel Übelwollen ein, prädestinierte ihn aber auch zu selbstloser Freundschaft, forderte ihn vor allem — gewollt oder ungewollt — zu einem politischen Leben heraus.
 

gebundene Ausgabe,. Verlag: Berlin : Union-Verlag.

gutes Exemplar, altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand gut

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Feurich, Walter