Lieferzeit:3-4 Tage

2,90 EUR

Art.Nr.: B00055333

exkl.Versandkosten

zurück

Tjut?ev, Fëdor I. (Verfasser), Grüning, Uwe (Übersetzer)

Fjodor Tjutschew / [Ausw. dieses H.: Klaus Müller. Übertr. von Uwe Grüning]

  • Umfang/Format: 31 Seiten ; 22 cm
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: geh. : M -.90 3-355-00740-4 geh. : M -.90
  • Sachgebiet: Belletristik

Die vornehmliche Würde der Gedichte Fjodor Tjutschews offenbart sich in der lebendigen, anmutigen, anschaulich-wahrhaftigen Darstellung der Natur. Diese liebt er leidenschaftlich, begreift sie wunderbar, ihm erschließen sich ihre feinsten, kaum erhaschbaren Züge und Nuancen — und alles dies bildet sich vortrefflich in seinen Gedichten ab.
Nikolai Nekrassow
Die Poesie Tjutschews ist gänzlich erfüllt von unruhiger Erwartung, Die Welt, die Natur, der Mensch — sie erstehen in seinen Versen in stetem Kampf sich widersetzender Kräfte, in elementarer, glühender Zwietraeht inmitten Donners,
Feuers, brodelnder Leidenschaften.    Kirill Pigarew
Fjodor Iwanowitsch Tjutschew, geboren am 5. Dezember 1803 auf dem elterlichen Gute Owstug (im ehemaligen Gouvernement Orjol); Unterricht durch seinen Hauslehrer, den Dichter und Übersetzer S. E. Raitsch; 18191821 Studium an der Adligen Pension der Moskauer Universität; Beamter im Außenministerium; 1822-1844 Aufenthalt im Ausland: 1822-1837 Diplomat an der russischen Mission in München. 1837-1839 an der russischen Gesandtschaft in Turin; 1838 Entlassung; 1839-1844 in München; seit 1828 befreundet mit Heine; Bekanntschaft mit Schelling; 1826 Verehelichung mit der Gräfin Bothmer (die 1838 verstarb); 1839 zweite Ehe mit einer entfernten Verwandten des deutschen Fabeldiehters Gottlieb Konrad Pfeffel; 1844 Rückkehr nach Rußland; tätig im Petersburger Außenministerium : ab 1848 Zensor und ab 1858 bis kurz vor seinem Tode Vorsitzender des Komitees für die Zensur ausländischer Literatur in Petersburg. Am 27. Juli 1873 starb Fjodor Iwanowitsch Tjutschew nach längerer Krankheit in Zarskoje Selo bei Petersburg.
1818 erster Druck von Gedichten, bis 1836 nur gelegentliche Veröffentlichungen in russischen Zeitschriften und Almanachen, 1836 und 1837 Gedichtauswahl in Puschkins Sowremennik („Gedichte, die aus Deutschland geschickt wurden"); 1850 Veröffentlichung von weiteren 24 Gedichten durch Nekrassow; 1854 Publikation seines Werkes durch Turgenjew; 1868 folgt ein weiterer Gedichtband; 1861 erste Übersetzung ins Deutsche. Tjutschew trat als Übersetzer der Werke Heines, Schillers und Goethes hervor.
 

broschiert, Heft. Verlag: Berlin : Verl. Neues Leben, POESIEALBUM 249.



ordentlich, gutes Exemplar,

noch mehr vom Autor? Bitte schön ...

Tjut?ev, Fëdor I.; Grüning, Uwe