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Sepher?s, Gi?rgos (Verfasser)

Giorgos Seferis / [Ausw. dieses H.: Asteris Kutulas. Übertr. von Asteris Kutulas u. Steffen Mensching]

  • Umfang/Format: 31 Seiten : 1 Illustrationen ; 22 cm
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: geh. : M -.90 3-355-00736-6 geh. : M -.90
  • Sachgebiet: Belletristik


Seferis ist kein einfacher Dichter, und die ihm zuteil gewordene Anerkennung setzte sich nur sehr langsam durch. Doch er ist nicht dunkel. Seine Sprache ist schwierig, aber in dieser Sprache ist seine Stimme klar und eindeutig; man hat das Gefühl, er trifft genau den Ausdruck für etwas, das anders nicht gesagt werden kann. Das ist vielleicht das Liebenswerteste an seiner Dichtung, die Schlichtheit, die die Intimität des Bekenntnisses erreicht, und die Stabilität ..., die uns
erlaubt, ihn einen _Klassiker" zu nennen.    Linos Politis
Alles, was er betrachtete, war griechisch in einer Art und Weise, die ihm nicht vertraut gewesen war, als er sein Land noch nicht verlassen hatte. Er konnte einen Landstrich betrachten und die Geschichte der Meder, der Perser, der Dorer, der Kreter, der Antlantiden herauslesen. Er konnte aus einem Landstrich auch Fragmente eines Gedichts lesen, das er im Geiste auf dem Heimweg schrieb, während er mich
mit Fragen über die Neue Welt plagte.    Henry Miller
Giorgos Seferis (Seferiades), geboren am 29. Februar 1900 in der kleinasiatischen Stadt Smyrna, Sohn eines Juristen und Schriftstellers. 1914 bis 1918 Besuch eines Athener Gymnasiums; bis 1924 Jurastudium in Paris, 1925 in London; 1925 Rückkehr nach Athen, Beginn seiner Arbeit im Außenministerium; seit 1931 regelmäßige Veröffentlichungen von Gedichten, Essays und Übersetzungen; 1931 bis 1934 Konsul in London, 1936/37 in Albanien; 1939 Bekanntschaft mit Andre Gide, Henry Miller und Lawrence Durrell; 1940 unterschreibt er ein Manifest gegen den italienischen Faschismus und folgt 1941, nach dem deutschen Einmarsch, der griechischen Exilregierung nach Ägypten, Südafrika und Italien; 1944 Rückkehr nach Athen; 1946 Bekanntschaft mit Paul Eluard; 1948 bis 1950 Botschaftsrat in der Türkei, 1950 bis 1952 in Großbritannien, Freundschaft mit T. S. Eliot; Botschafter im Nahen Osten und von 1957 bis 1962 in London; seit 1961 Vertonungen seiner Gedichte durch Theodorakis; 1963 Nobelpreis für Literatur; 1969 wendet er sich in einer offenen Erklärung gegen die herrschende Militärjunta. Giorgos Seferis stirbt am 20. September 1971. Gedichtbände: Wende (1931), Brunnen (1932), Mithistorima (1935), Logbuch, Übungsheft (1940), Logbuch II (1944), Drossel (1947), Logbuch III (1955), Drei geheime Gedichte (1966). Deutschsprachige Ausgaben : Poesie (1962), Logbücher (1981), Sechzehn Haikus (1983), Kavafis-Seferis (1983), Drei geheime Gedichte (1986).
 

broschiert, Heft. Verlag: Berlin : Verl. Neues Leben, POESIEALBUM 245.



ordentlich, gutes Exemplar,

noch mehr vom Autor? Bitte schön ...

Sepher?s, Gi?rgos