"Dieses Schmierblatt wird leider Gottes gelesen": Die erste SPIEGEL-Dekade - Hunger, Trotz und Zuversicht (S. 78)
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AUS SPIEGEL 40/1948 - Leiden für Deutschland: Dem schwer kriegsversehrten SPD-Chef Kurt Schumacher muss ein Bein amputiert werden. (S. 80)
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AUS SPIEGEL 42/1948 - Es gibt nur einen Adenauer: Rudolf Augsteins Titelgeschichte über den künftigen Kanzler: Konrad Adenauer ist Gartenfreund, Nichtraucher, Nichttrinker mit einem Faible für Schokolade. (S. 82)
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AUS SPIEGEL 34/1949 - "Der Präsident schläft": Wahlsonntag 1949 im Hause Adenauer - SPIEGEL-Korrespondentin Eva Windmöller ist den ganzen Tag dabei. (S. 86)
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AUS SPIEGEL 25/1948 - Das neue Geld wirkt Wunder: Die Währungsreform 1948 als logistische Aufgabe: Wo und wann gibt es das neue Geld - für wen? (S. 88)
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AUS SPIEGEL 8/1950 - Der erste Selbstbedienungsladen: Tante Emma auf dem Rückzug: Künftig muss der Kunde selbst wählen. (S. 90)
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AUS SPIEGEL 2/1956 - Immer ist Heiligabend: Adenauers eigensinnige Weihnachtsansprache (S. 92)
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Ein "Abgrund von Landesverrat" - Strauß mittendrin: Die Folgen einer verkorksten Staatsaktion (S. 94)
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AUS SPIEGEL 47/1959 - Der Wunderknabe: Der Grafiker und Schriftsteller Günter Grass, 32, hat seinen ersten Roman veröffentlicht. Im Jahre 1999 erhält er dafür den Nobelpreis. (S. 96)
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AUS SPIEGEL 41/1962 - Bedingt abwehrbereit: "Man kann amerikanische Politik nur dann beeinflussen, wenn man sie mit den Amerikanern macht und wenn man nicht Politik gegen die Amerikaner macht." BUNDESVERTEIDIGUNGSMINISTER FRANZ JOSEF STRAUß AM 20. MÄRZ 1958 IM DEUTSCHEN BUNDESTAG (S. 98)
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AUS SPIEGEL 7/1957 - Vom Ohr bis zur Fußsohle: Der echte Mann ist perfekt, wenn er sich frisch gewaschen hat - sagen die Benimmregeln der Diplomatin Pappritz. (S. 100)
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AUS SPIEGEL 34/1959 - Die dritte Garnitur: In Deutschland herrscht Vollbeschäftigung. (S. 102)
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AUS SPIEGEL 40/1958 - Mit Hormon-Tabletten: Eine Revolution für Moral, Partnerschaft, Gesellschaft: Mit einer Pille lassen sich das Sexualleben und das Wachstum der Erdbevölkerung regeln. (S. 104)
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Die Stimme aus dem Bundeskabinett: Wie sich der SPIEGEL mit Nachrichten versorgt (S. 108)
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AUS SPIEGEL 18/1967 - Der Zivilist: Adenauers Vermächtnis: Einfachheit, Kraft und Würde (S. 110)
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AUS SPIEGEL 51/1970 - Ein Stück Heimkehr: Vor dem Denkmal für die Opfer des Ghetto-Aufstandes in Warschau sinkt der deutsche Bundeskanzler Brandt auf die Knie. (S. 112)
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AUS SPIEGEL 35/1976 - "Mit einer Stimme Mehrheit oder weniger": Das letzte SPIEGEL-Gespräch mit Helmut Kohl (S. 114)
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AUS SPIEGEL 8/1971 - Auf der Flucht: Deutschland im Terroristenfieber: Überall werden RAF-Anhänger gesucht, aber nur selten gefunden. (S. 116)
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AUS SPIEGEL 44/1971 - Die Unions-Fraktion blieb sitzen: Friedensnobelpreis für Bundeskanzler Brandt (S. 118)
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AUS SPIEGEL 38/1972 - "Die schlimmste Nacht der Bundesrepublik": Palästinenser nehmen Israels Olympioniken als Geiseln. (S. 123)
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Vom wagnerischen Wahnsinn: Die Republik im Aufruhr (S. 124)
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AUS SPIEGEL 44/1977 - "Deutsche können stark und menschlich sein": Nach der "Landshut"-Entführung erfährt Deutschland eine nie dagewesene Solidarität. (S. 126)
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AUS SPIEGEL 10/1977 - Der Minister und die Wanze: Das Unternehmen lief unter "Operation Müll". Verfassungsschützer brachen die Verfassung: Sie drangen in die Wohnung eines ihnen verdächtigen Atomwissenschaftlers ein und brachten eine elektronische "Wanze" an. Verfassungsschutz-Chef Meier genehmigte den "Lauschangriff", Innenminister Maihofer wusste Bescheid. (S. 128)
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AUS SPIEGEL 4/1984 - "Die vier vum Jeneral": Minister Wörners schillernde Kronzeugen gegen General Kießling (S. 130)
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AUS SPIEGEL 28/1981 - Stählerne Kassierer: Jetzt kommt das Geld aus Automaten. (S. 132)
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AUS SPIEGEL 3/1983 - Altmodisch höflich: SPD-Fraktionschef Herbert Wehner verlässt das Parlament. (S. 134)
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AUS SPIEGEL 19/1986 - "Ein gewisses Entweichen radioaktiver Substanzen": Die Explosion des Reaktors Tschernobyl beweist, wie gefährlich Kernenergie ist. (S. 136)
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Wende und Wirklichkeit: Zeit der Einheit und der Falschheit (S. 140)
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AUS SPIEGEL 9/1987 - "Zurück dürfen und können wir nicht": Gorbatschows Vision einer demokratischen Sowjetunion (S. 142)
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AUS SPIEGEL 12/1993 - Alles im Fluge: Der neue Regierungsjet gewährt dem Kanzler Komfort in jeder Lebenslage. (S. 144)
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AUS SPIEGEL 28/1987 - Übersinnliches Keuchen: Nun hat die liebe Kehle Ruh: Karl-Heinz Köpcke geht aufs Altenteil. (S. 146)
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AUS SPIEGEL 46/1989 - "Eine friedliche Revolution": Unter Freudentränen entdecken Ost-Berliner den Westteil der Stadt. (S. 148)
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"Wichtiger als alle Romane": Der SPIEGEL ist 60 - und ein bisschen weise. (S. 152)
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AUS SPIEGEL 4/2000 - Die verlogene Ehre: Des Ex-Kanzlers großes Spendengeheimnis verbirgt eine Wahrheit, die immer mehr in seiner Partei ahnen - und fürchten. Die Ehrenwort-geschützten Millionenspender, so die starke Vermutung, gibt es gar nicht. Die Geldmaschinerie Helmut Kohls hat bekannte Vorbilder. (S. 154)
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Eine Zensur findet statt: Wann und wo der SPIEGEL verboten wurde (S. 158)
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AUS SPIEGEL 38/2001 - "Es ist die Atombombe!": Der New Yorker SPIEGEL-Korrespondent Thomas Hüetlin über den Tag, an dem in Manhattan die Welt unterging (S. 160)
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AUS SPIEGEL 44/1993 - "Wen provoziere ich denn?": SPIEGEL-Herausgeber Rudolf Augstein über den SPIEGEL (S. 162)
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INTERVIEW - "Den Briten die Leviten lesen": Der ehemalige Redakteur Leo Brawand, 82, über die Anfänge des SPIEGEL (S. 164)
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INTERVIEW - "Entnazifiziert war entnazifiziert": Ex-Verlagsdirektor Hans Detlev Becker, 85, über ehemalige Nationalsozialisten im SPIEGEL (S. 165)
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TARIFPOLITIK - Geld her!: Ein Jahr harter Tarifauseinandersetzungen kündigt sich an. Große Gewerkschaften wie die IG Metall wollen für ihre Mitglieder drastisch höhere Abschlüsse durchsetzen. Lohnopfer habe man schließlich lange genug gebracht. Doch was brächte ein Ende der Bescheidenheit wirklich?
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ENERGIE - Verschärfte Beobachtung: Mit einem Preisvergleich der Gasanbieter hat das Kartellamt für Furore gesorgt. Doch die spektakuläre Aktion wird den Rohstoff noch nicht verbilligen.
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68
"Jetzt geht's erst richtig los": Tom Anderson und Chris DeWolfe, die Gründer der Internet-Plattform MySpace, über die Vorlieben ihrer 140 Millionen Nutzer, ihr verändertes Kommunikationsverhalten und die ökonomische Konkurrenz von Google bis YouTube
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KARRIEREN - Reich durch Gruscheln: Der Holtzbrinck-Konzern bezahlt rund 85 Millionen Euro für die bislang weitgehend umsatzfreie Studentenbörse StudiVZ.
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IRAK - Bangen vor Plan C: Die verwackelten Bilder von der Hinrichtung Saddam Husseins vertiefen die Tragödie des Zweistromlandes. Während Schiiten den Tod ihres Henkers besingen, verlassen sunnitische Politiker das Land. Entgegen allen Erwartungen will US-Präsident Bush die Präsenz seiner Truppen verstärken.
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"Schon krass": Im Internet kursierte das Hinrichtungsvideo unzensiert - bis Proteste der Nutzer bei deutschen Betreibern Gehör fanden.
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"Der Beute ins Auge blicken": Staatsanwalt Munkith al-Farun, 53, über die Hinrichtung Saddam Husseins und das Exekutionsvideo
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WAHLEN - "Wir wollen etwas Neues": Was in Berlin längst geschehen ist, soll sich nun in Paris und Washington wiederholen: Frauen schicken sich an, die Machtzentralen zu erobern. Ihre männlichen Rivalen gehören meist einer ewig gleichen Funktionärskaste an, die abgewirtschaftet hat.
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SOMALIA - Flucht nach Mekka: Äthiopische Truppen haben die Islamisten vertrieben. Nun droht der Übergangsregierung andere Gefahr: Die Warlords kehren zurück und rüsten wieder auf.
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180
VEREINTE NATIONEN - "Viele dicke Brocken": Jean-Marie Guéhenno, 57, Vize-Generalsekretär der Weltorganisation, über die Friedensmissionen seiner Truppen und die mangelnde Unterstützung durch die Mitgliedstaaten
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182
MONGOLEI - Wühlen, hieven, waschen: Gold, Kupfer, Kokskohle, Uran: Dschingis Khans zentralasiatische Heimat entpuppt sich als wahre Schatzkammer mit schier unerschöpflichen Rohstoffvorkommen.
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184
Wild in der Wüste: Global Village: Aus Entführern werden Fremdenführer - wie im Jemen Stammessöhne umgeschult werden.
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Sport
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BODYBUILDING - "Ich bin der Stier": Immer mehr Jugendliche greifen zu Anabolika, um ihre Muskeln zu stärken. Doch hochdosiert schädigen die Präparate nicht nur Herz, Leber und Hoden: Besonders die psychischen Folgen wurden bisher unterschätzt.
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RENNFAHRER - "Was will die Tussi hier?": Die Rennfahrerin Jutta Kleinschmidt über die Angst der Männer, die Lust auf Abenteuer und ihre Chancen bei der Rallye Dakar
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"Unbändige Lust am Leben": Der französische Schauspieler Gérard Depardieu über seinen neuen Film "Chanson d'Amour", die Bodenständigkeit des europäischen Kinos, seine schwierige Jugend und seine Liebe für Essen und Trinken
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212
BIOGRAFIEN - Die Sünde persönlich: Sie war die skandalöseste Frau der Weimarer Republik. Jetzt erinnert ein Bildband an die Tänzerin und Schauspielerin Anita Berber.
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FILM - Der Jud tut gut: Dani Levys Hitler-Komödie besteht aus zwei Teilen, einem absurden und einem moralischen. Diesen Spagat hält nicht einmal der Führer aus. Von Henryk M. Broder
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Ein Schlaffi sieht rot: Band 22 der SPIEGEL-Edition: Martin Walser erzählt mitreißend von den Qualen der Eifersucht und der Wonne der Rache.
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KLASSISCHE MUSIK - Konzertsaal in der Kiste: Der Markt mit E-Musik steht vor einem Umbruch: Vor allem bei Oper und Ballett setzt sich die DVD als Bild-Ton-Träger immer mehr durch und dürfte die CD allmählich verdrängen.
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KINO - Königin mit Lockenwicklern: Eine Seifenoper wie von Shakespeare: Der Spielfilm "Die Queen" zeigt, wie der Unfalltod von Prinzessin Diana die Royal Family in eine schwere Krise stürzte.
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221
Fremd im eigenen Leben: Nahaufnahme: Jenseits gängiger Genres erzählt die spätberufene Krimi-Autorin Andrea Maria Schenkel eine fast wahre Greuelgeschichte.
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Medien
223
SENDER - "Ohne Jauch geht die ARD-Welt nicht unter": Fritz Raff, 58, neuer ARD-Vorsitzender und Intendant des Saarländischen Rundfunks, über Quotenjagd und Starkult
224
FERNSEHEN - "Vegetieren in Schlafhallen": Regina Ziegler, 62, über die von ihr produzierte dreiteilige Doku-Fiction "2030 - Aufstand der Alten" (Beginn: 16. Januar, 20.15 Uhr, ZDF), die ein zukünftiges Elend der Alten nach dem Zusammenbruch des Generationenvertrags beschreibt
226
TV-HUMOR - Stuss mit lustig: Nächste Woche startet Deutschlands erster Comedy-Kanal. Es ist der Höhepunkt einer durch alle Sender schwappenden Spaßwelle - aber kein Beweis für wirklich wachsende Lockerheit im Land.
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228
"Hochgradig ärgerlich": Die Kabarettisten Georg Schramm und Urban Priol über ihre geplante ZDF-Kabarett-Premiere "Neues aus der Anstalt"
gutes Exemplar, ordentlich,
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