Neues Lexikon des Judentums / hrsg. von Julius H. Schoeps. Red. des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts

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  • Umfang/Format: 496 Seiten : Illustrationen, Kt. ; 28 cm
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  • Sachgebiet: Andere Religionen

Unsere Vorstellung von der Wirklichkeit jüdischen Lebens ist von Bildern des Leidens und der Zerstörung bestimmt. Aufgabe und Ziel des »Neuen Lexikons des Judentums« ist es daher, die Vielfalt und den Reichtum einer mehr als dreitausendjährigen Kulturgeschichte vor Augen zu führen.
Über 100 Wissenschaftler aus 14 Ländern — unter ihnen namhafte Historiker, Religions-, Kultur- und Literaturwissenschaftler, Soziologen und Politologen bieten darin fundierte Informationen über zentrale Aspekte der jüdischen Geschichte: die Religion und die Kultur des Judentums; jüdisches Leben in der Antike und im Mittelalter; die Geschichte des deutschen Judentums; die Geschichte der Juden in den anderen Ländern; den Neubeginn jüdischen Lebens nach dem Holocaust; die Entstehung und Entwicklung des Staates Israel. In 31 Essays sind Themenkomplexe dargestellt, die sowohl für die Geschichte des Judentums von herausragender Bedeutung sind als auch die Beziehungen zur nichtjüdischen Umwelt einschließen, so etwa »Jüdische Philosophie«, »Jüdisches Lernen«, »Reformjudentum«, »Zionismus«, »Synagogen-bau«, »Kirche und Judentum«, »Judengesetzgebung«, »Emanzipation und Assimilation«, »Antisemitismus«, die »Geschichte des deutsch-jüdischen Verhältnisses«, »Holocaust und Vergangenheitsbewältigung«. Im Mittelpunkt steht die tragische Geschichte des deutsch jüdischen Beziehungsgeflechts, eine Geschichte, die mit dem Holocaust nicht beendet ist, sondern bis in die Gegenwart reicht.
Nicht Vollständigkeit im enzyklopädischen Sinne sollte und konnte das Ziel sein, sondern es galt, die Fülle und Vielfalt 'der jüdischen Geschichte an exemplarischen Ereignissen und Gegebenheiten darzustellen und dem Benutzer des Lexikons nahezubringen. Exemplarisch sind auch die 20 illustrierten Schwerpunktthemen. Sie veranschaulichen jüdisches
Leben, wie Juden sich selbst gesehen haben und sehen: ihr Denken, ihren Glauben, ihre Arbeit, ihre Kunst und ihr Handwerk. Aber auch, wie Juden und. Nichtjuden miteinander, oft neben- und gar gegeneinander gelebt haben, die schrecklichen Verfolgungen, denen Juden bis in die jüngste Zeit ausgesetzt waren.
Das Lexikon sei, so schrieb der deutschjüdische Historiker und Religionsphilosoph Hans-Joachim Schoeps, »eine hervorragende Quelle für die Bestimmung des Geistes einer Zeit«. Das gilt auch und gerade für dieses Lexikon, das in einer Phase des Umbruchs in der Geschichte Europas und der Welt entstanden ist.
Julius H. Schoeps
 Schweden), Studium der Geschichte, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Theaterwissenschaft in Erlangen und Berlin, Promotion 1969, Habilitation 1973. Professor für Politische Wissenschaft, an der Universität/Gesamthochschule Duisburg, Gastprofessuren in Tel Aviv, Seattle und New York. Direktor des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität/Gesamthochschule Duisburg, Mitglied des Gründungssenats der Universität Potsdam. Veröffentlichungen u.a.: »Moses Mendelssohn« (1979), »Theodor Herz'. Briefe und Tagebücher«, 5 Bde. (1983 ff.; Mithrsg.), »Über Juden und Deutsche« (1986), »Leiden an Deutschland« (1990), »Aron Bernstein in seiner Zeit« (1992).
 

gutes Exemplar, ordentlich,

Verlag:
Gütersloh ; München : Bertelsmann-Lexikon-Verl.
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Artikelnummer:
B00073220
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