Konrad I. : (um 1098 bis 1157) ; Markgraf von Meißen und der sächsischen Ostmark / Gerlinde Schlenker/Axel Voigt. [Hrsg.: Kirchliche Stiftung Petersberg]

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  • Umfang/Format: 35 Seiten : Illustrationen, graph. Darst., Kt. ; 18 cm
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  • Sachgebiet: Geschichte Deutschlands

Zum Geleit
Mit einem festlichen Gottesdienst 2007 erinnerte die Kirchliche Stiftung Petersberg in der 1857 wieder eingeweihten Kirche des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts an den 850. Todestag des Markgrafen Konrad I. von Meißen und der sächsischen Ostmark. Der Wettiner, der am 5. Februar 1157 verstarb, fand seine letzte Ruhestätte neben seiner Gemahlin Liutgard (Lucardis) im Mittelschiff der Kirche. Die kleine Broschüre will anregen, auf Exkursion die Stiftskirche St. Peter, die durch die Grablege der Wettiner ein bedeutender Kultur- und Erinnerungsort ist, kennenzulernen und sich ein Bild vom Handeln eines mittelalterlichen Fürsten zu machen, dessen Wirken am Anfang einer langen Erfolgsgeschichte des Hauses Wettin steht.' Konrad I. war nach dem frühen Tod des Markgrafen Heinrich II. von Meißen und der sächsischen Ostmark (1103-1123) und dem Tod seines Bruders Dedo IV. (1104-1124) der Fürst, der im entscheidenden Moment den Aufstieg der wettinischen Hausmacht einleiten konnte, weitreichend begünstigt durch die Entwicklung der Ware-Geld-Beziehung, das demografische Wachs-
'    tum, die Kolonisationsbewegung und den Landesausbau.'
Dadurch ist es verständlich, dass der an der Fassade der Langen Wand in der Dresdner Augustusstraße auf 24 000 Meißner Porzellan-Kacheln dargestellte Fürstenzug des Hauses Wettin mit Konrad I. beginnt. Adlige, Musiker und Diener zu Pferd oder zu Fuß künden auf dem 102 Meter langen und rund 957 Quadratmeter großen Wandbild, das von Wilhelm Walter (1826-1913) geschaffen wurde, fünfunddreißig wettinische Fürsten, darunter Markgrafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige, an. Auf dem Wandbild ist der Vers zu lesen: „Ein Fürstenstamm, dess Heldenlauf reicht bis zu unseren Tagen, in grauer Vorzeit ging er auf mit unseres Volkes Sagen." Ein Spruch, der darauf aufmerksam machen will, dass damals wie heute die Herkunft des Geschlechtes noch immer
'    nicht geklärt ist. Am wahrscheinlichsten ist, „dass die Wetti-
ner väterlicherseits von den schwäbischen Burkhardingern und mütterlicherseits von den immedingischen Harzgrafen herzuleiten sind."'
 

gutes Exemplar, ordentlich,

Verlag:
[Halle, Saale] : Mitteldt. Verl.
broschiert,
Artikelnummer:
B00072361
Gewicht:
400 gr
Lagerplatz:
A90