Götter, Gräber und Gelehrte : Roman d. Archäologie / C. W. Ceram

Gewicht: 0.9 kg

Sofort lieferbar

4,70 €
inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
  • Ausgabe: 3. Auflage
  • Umfang/Format: 445 Seiten : Illustrationen (z.T. farbige), graph. Darst., Kt. ; 24 cm
  • Anmerkungen: Literaturverz. Seiten 418 - 423. - Lizenzausg. d. Rowohlt-Verlag, Reinbek bei Hamburg. - Ausg. f?r d. DDR Status nach VGG: lieferbar
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: Gewebe : M 21.20 3-353-00094-1 Gewebe : M 21.20
  • Sachgebiet: Archäologie, Vor- und Frühgeschichte

und Erforschung untergegangener Kulturen. Er beschränkt sich dabei auf das klassische
Altertum, Ägypten, Mesopotamien und Mittelamerika. Bereits die Fakten, die Ceram zusammentrug, lieferten einen dramatischen Bericht. In anspruchsvoller literarischer Form gab der Autor diesem Bericht Gestalt. „Die davongelaufenen Wissenschaften einzufangen zum Gebrauch", so formulierte Ceram den Anspruch der Sachliteratur. „Götter, Gräber und Gelehrte" macht die hochspezialisierte Wissenschaft der Archäologie allgemein „brauchbar", denn die romanhafte Darstellung läßt den Leser auch emotional an den Entdeckungen teilnehmen. Obwohl Cerams Methode sicher nur eine Möglichkeit der Wissenschaftspopularisierung ist, zählt das vorliegende Werk zu den „klassischen" Sachbüchern. Es wurde in 26 Sprachen übersetzt und hat seinen Wert trotz ständig wachsender archäologischer Erkenntnisse behalten.
C. W. Ceram (eigentlich Kurt W. Marek) wurde 1915 in Berlin geboren; lernte Verlagsbuchhändler; veröffentlichte seit dem
achtzehnten Lebensjahr Feuilletons, Literatur- und Filmkritiken und sammelte „Kultur-Kuriosa" für die Magazine des Ullstein-
Verlages ; 1946 bis 1952 war Ceram Chef-
lektor des Rowohlt Verlages, daneben Presse- und Rundfunktätigkeit; seit 1952
lebte er als freischaffender Schriftsteller in der BRD und den USA; im April 1972 verstarb er in Hamburg.
Nach „Götter, Gräber und Gelehrte" (1949) verfaßte C. W. Ceram weitere Romane der
Archäologie: „Enge Schlucht und schwarzer Berg" (1955) berichtet über die Entdeckung des Hethiter-Reiches, „Der erste Amerikaner" (1972) stellt die Erforschung der vor-kolumbischen Geschichte Nordamerikas dar.
Seit jeher steht die Menschheit fasziniert den Zeugen ihrer Geschichte gegenüber. Ruinen weisen auf vergangene Kulturen. Märchen und Legenden berichten von riesigen Reichen, mächtigen Königen und blendenden Schätzen. Und seit jeher geben all diese überlieferungen zahlreiche Rätsel auf : Gab es Troja, fand die von Homer beschriebene Odyssee wirklich statt? Zu welchem Zweck wurden die Pyramiden errichtet? Wie kamen
die Indianer nach Amerika?
Wie die alten Mythen das Woher und Wohin der Menschheit zu erklären suchten, spekuliert auch die künstlerische Phantasie über die Vergangenheit. Heute gibt es Wissenschaften, die systematisch die Rätsel der Geschichte lösen. Ein Schleier nach dem anderen wird gelüftet. Alte Papyri, Keilschrift-tafeln und geknotete Schnüre wurden zum Sprechen gebracht. Gräber von sagenumwo-
-    benen Herrschern wurden entdeckt, Schätze
wurden gehoben, versunkene Städte ausgegraben. Die alten Rätsel wurden gelöst, vieles wurde als wahr befunden. Neue Mythen
entstanden.
Folgt man — wie es Cerams Roman der
Archäologie unternommen hat — den Spuren Schliemanns nach Troja, Carters an den Nil oder Thompsons nach Mexiko, so nimmt man teil an mutigen Spekulationen und sensationellen Entdeckungen. Die Schicksale der Gelehrten, in deren Arbeit sich die Abenteuer der Vergangenheit mit den Abenteuern der Gegenwart verbinden, erregen nicht weniger als die Legenden um Götter
und Gräber.
„Alles, was hier erzählt wird", betont der
Autor in seinem Vorwort, „ist nicht etwa nur an Tatsachen geknüpft, sondern ist im einwandfreiesten Sinne allein aus Tatsachen zusammengefügt." Um den Roman der Ar-
chäologierel zu schreiben, recherchierte Ceram in jahrelanger Kleinarbeit die Entdeckung
 

gutes Exemplar, ordentlich,

Verlag:
Berlin : Verlag Volk u. Welt
gebundene Ausgabe,
Artikelnummer:
B00074466
Gewicht:
900 gr
Lagerplatz:
P16