- Umfang/Format: 885 Seiten ; 21 cm
- Erscheinungsjahr: 1992
- Gesamttitel: dtv ; 4354
Die sozialgeschichtliche Konstellation der Literatur um 1968 ist geprägt von Ungleichzeitigkeiten und Widersprüchen. Viele Trends und Programme, wie die konkret-sprachliche experimentelle Textarbeit, die Beschreibungsliteratur und die Lyrik, liefen wie unbeirrt weiter. Andere Gattungen wurden neu kreiert oder wiederentdeckt und dem etablierten Kulturbetrieb entgegengesetzt, wie das Straßentheater, das neue Hörspiel und der neue Surrealismus. Schließlich wurde gleichzeitig an einer großen Literatur gearbeitet, die mit den Themen beschäftigt war, die zu den typischen der 68er-Bewegung gezählt werden.
Aufbruch 1968: Der Mythos vom Neuanfang — Bewegungen und Kulturen — Realismus— Literaturkonzepte
Kontinuitäten und Brüche — Literatur, Theater, Medien — Literaturverhältnisse und besondere Entwicklungen in der deutschschweizer und österreichischen Literatur
Anhang
von Michael Braun, Klaus Briegleb, Keith Bullivant, Bettina Clausen, Justus Fetscher, Ingo Helm, Werner Irro, Gertrud Koch, Gundel Mattenklott, Horst Ohde, Thomas
Rothschild, Hermann Schlösser, Paul Schuster, Karsten Singelmann, Regula Venske, Sigrid Weigel, Martin Zingg
gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren
- Verlag:
- Hansers Sozialgeschichte der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. - München : Dt. Taschenbuch-Verl.
- Artikelnummer:
- B00025087
- Gewicht:
- 400 gr
- Lagerplatz:
- A3