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Die Bilder des Zeugen Schattmann : [ein Roman über dt. Vergangenheit u. Gegenwart] / Peter Edel

Gewicht: 0.4 kg

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  • Ausgabe: 3. Auflage, 31. - 40. Tsd.
  • Umfang/Format: 559 Seiten : 1 Illustrationen; ; 21 cm
  • Anmerkungen: Status nach VGG: vergriffen
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: : M 11.80
  • Sachgebiet: Schöne Literatur


Die Hauptfigur Films, der Maler Frank Schattmann, in der NS-Zeit zum ‚Geltungsjuden‘ erklärt, ist das Alter Ego des Autors Peter Edel. Die „Bilder“ sind seine Erinnerungen im Wechsel verschiedener Zeitebenen.

1963: Frank Schattmann soll vor dem Obersten Gericht der DDR im Prozess gegen Hans Globke, dem Kommentator der Nürnberger Gesetze, aussagen, welchen Verfolgungen er und seine Familie ausgesetzt waren. Seine Erinnerung beginnt im Oktober 1942, als er und seine Frau Esther Zwangsarbeit in einer Siemens-Fabrik leisten.

1943: Die Familie Schattmann (Erich, seine Frau Grete, Frank, ihr Sohn, Esther, Franks Frau) trifft sich wie immer freitags mit ihren Freunden zum Shabbat, u. a. mit Bernhard Marcus, einem Sanitätsrat, Fritz, seinem Sohn, Julius Flatau, einem Antiquitätenhändler, Jakob Dankowitz, einem Pianisten, Leon Schapiro und Arnold Gerson. Diesmal muss sich Marcus verabschieden, seine Deportation steht bevor. Frank und Esther gelangen immer mehr zu der Überzeugung, dass Abwarten nichts nützt. Sie schließen sich dem aktiven Widerstand einer kommunistischen Gruppe an, der auch Helmut Wall, Harry Kornbund und der Russe Bolkowski angehören. Sie sabotieren die Arbeit in ihrem Rüstungsbetrieb, verteilen Flugblätter und hören den „Feindsender“ ab. Aber die Deportationen gehen weiter: Schapiro, Gerson, Dankowitz… Als Erich das gleiche Schicksal trifft, überlebt seine Frau Grete das nicht. Auch Esther ist verschwunden. Noch bevor Frank fliehen kann, wird er verhaftet, ebenso Helmut, Harry und Bolkowski. Frank wird nach Auschwitz deportiert. Hier sieht er zum letzten Mal Esther wieder. Seine Mithäftlinge bestärken ihn in seinem Wunsch zu malen und schmuggeln seine Bilder nach draußen.

Nach dem Krieg versucht Frank vergeblich, seine Freunde wiederzufinden. Nur Helmut hat überlebt sowie Martin, sein Freund aus der Schulzeit, der den Naziparolen geglaubt und sich von ihm abgewendet hatte. Jakob Dankowitz, inzwischen in London beheimatet, versucht die Vergangenheit zu bewältigen, indem er eine Reise nach München antritt, wo er auf einen der Gestapo-Folterer trifft, der wieder in Amt und Würden ist. (Quelle:Wikipedia)

gutes Exemplar, altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand gut

Artikelnummer: B00072787
Verlag:
Berlin : Verlag der Nation
gebundene Ausgabe,
Artikelnummer:
B00072787
Gewicht:
400 gr